Silver Beach

Am Strand von Lamai sieht man täglich viele Einheimische (meist Frauen) im Brandungsbereich beim Sammeln von Muscheln. Kurz unter der Oberfläche sind ca. 1 cm kleine Muscheln, die mit verschiedenen Techniken und Gerätschaften aus dem Sand gesammelt werden, um diese später in der Küche zu verwenden. Eine sehr mühsame Tätigkeit, stundenlang in der Brandung zu sitzen, um einige hundert Muscheln zu sammeln. Manchmal sieht man, wie die Muscheln von einer Welle frei gespült werden und sich dann in Sekunden wieder im Sand vergraben.

Das unglückliche gewählte Hotel ist unmittelbar bei dem Guan Yu Schrein, der ja letztes Mal geschlossen hatte. So nutze ich die Gelegenheit und schaue nochmal hinein. Innen ist ein Modell, wie das Ganze aussehen würde, wenn genügend Spenden gesammelt werden. Da fehlt leider noch einiges. Man sieht aber, dass es sich hier nicht um etwas hinduistisches oder buddhistisches handelt.

Offensichtlich hat sich hier auch derselbe Streetart-Künstler, der auch in Phuket tätig war, “verewigt”. Leider ist das Bild dort mittlerweile sehr verwittert und durch einen Neubau kaum noch zu sehen.

Am Silver Beach zeichnet sich schon das angekündigte schlechte Wetter ab. Es ist zwar noch trocken, aber dicke tief hängende Wolken und eine heftige Brandung sind wohl die Vorboten

Dann folgt für fast zwei Tage anhaltender und zum Teil sehr heftiger Regen. Das erste Mal in sechs Wochen, dass nur hier und da ist mal ein Stündchen Regenpause war, allerdings kann man auch im Regen gut in der Brandung baden. Als sich langsam wieder kurze sonnige Fenster auftun, sieht man im Hintergrund, dass der nächste Regenguss nicht mehr weit entfernt ist.

Am letzten Tag hier am Silver Beach hat endlich wieder die Sonne die Vorherrschaft übernommen und das Resort kann sich wieder sehen lassen. Hier gibt es Bungalows mit Garden View und etwas teurere mit Sea View. Ich habe wieder wie gewünscht Nummer 15 bekommen. Das ist Garden View, jedoch kann ich aus dem Bett trotzdem schon das Meer sehen.