Chaweng

Ohne die Änderung meiner Aufenthaltsdauer wäre die Übernachtung in Chaweng die letzte auf Koh Samui gewesen. Ich unterbreche meinen Aufenthalt in Lamai und fahre mit dem Roller und kleinem Gepäck zum Hotel. Vor Covid war Chaweng wohl eher ein bisschen so der Ballermann von Samui. Jetzt ist allerdings auch hier im touristischen Zentrum das meiste geschlossen. Selbst große Ketten wie Hardrock Cafe, Hooters oder Burger King haben ihre Niederlassungen geschlossen. Zumindest gibt es im Ort noch eine Shopping-Mall, die nicht geschlossen hat. Das Hotel ist direkt am Strand und hat einen schönen Pool. Den braucht man hier auch, da bei Ebbe kein schönes Baden im Meer möglich ist. Das Wasser ist dann flach und auch einfach zu warm. Der Strand ist nicht ganz so vermüllt wie in Lamai. Morgens sind auch diverse Gruppen unterwegs, die Müll sammeln (rechts im Bild). Natürlich auch hier die verfallenen oder stark in Mitleidenschaft gezogenen Hotelanlagen, in denen sich ein paar Gäste mit dem stark von den Hochglanzprospekten abweichenden Zustand arrangieren müssen.

Nach der Übernachtung in Chaweng gibt es noch eine Übernachtung in Lamai Wenn man aus dem Pool nach oben schaut, dann hat man diese fantastische Auswahl tropischer Pflanzen vor meist blauem Himmel.

Am Nachmittag fahre ich in den Norden der Insel. Wie schon Phuket, so hat auch Samui einen “Big Buddah”. Jetzt am späten Nachmittag scheint dem Buddah die Sonne leider auf den Rücken. Das Licht reicht allerdings noch aus.

Auf den Märkten sieht man hier immer wieder diese Kugeln aus Currypaste. Kaum jemand macht sich das hier sicher selbst, wenn man es frisch und fertig in so einer Auswahl für ein paar Cent kaufen kann. Grundsätzlich kauft man hier ohnehin viel fertig gekochte Gerichte, die, ob fest oder flüssig, in Tüten verpackt, mit nach Hause genommen werden. Dann kocht man sich vielleicht nur Reis dazu und fertig ist das Essen, aber selbst den kann man als steamed, fried oder sticky mitnehmen.