The Village

Leider hab ich bei der Buchung nicht darüber nachgedacht, dass es auf der Insel außer zwei Resorts nichts gibt, wo man mal was essen oder trinken kann. Auf Google Maps waren zwar noch Möglichkeiten eingetragen, aber die gibt es nicht bzw. nicht mehr. Lediglich der sehr kleine Grocery Store existiert, da ja auch Einheimische auf der Insel leben. Sogar eine kleine Moschee gibt es, von der Muezzin zum Gebet ruft.

Mit dem Fahrrad erkunde ich die ganze Insel und schaue mir dabei auch das andere Resort an. Dort wurde ich zuerst am Tor abgewiesen, als ich allerdings sagte, dass ich im Restaurant was trinken möchte, hat der Security Mann mir sogar jemanden gerufen, der mich mit dem Golfcar vom Tor zum Restaurant fährt. In dieser ebenfalls riesigen Anlage ist noch viel weniger los als in der anderen. Ohne etwas zu verzehren, lasse ich mich also schon wenig später wieder zurückfahren.

Am „meinem“ Strand ist auch ein Rudel kleiner, überwiegend junger Hunde zu Hause, denen es durch die Touristen im Resort auch gut geht. Sie sind zum Teil sehr verspielt, begleiten einen teilweise beim Strandspaziergang und manchmal ist man von fünf oder sechs von Ihnen umzingelt.

Neben ein paar größeren Quallen liegen auch diese glasklaren, kugelrunden Exemplare ohne irgendwelche Nesselfäden oder sonst irgendetwas am Strand. Wie eine Lupe heben sie die Details des Sandes hervor.

Das Wetter hat sich etwas verschlechtert. Morgens ist es meist bewölkt, klart dann am Vormittag etwas auf, um sich am Nachmittag wieder zuzuziehen und zu tröpfeln oder auch richtig zu regnen. Für die Haut ist das natürlich ganz erholsam, da die schlagartig hohe UV-Belastung aus dem heimischen Winter kommend doch schon extrem ist. Mittlerweile hab ich trotz Fitnessraum, eigenem Whirlpool, SPA-Bereich usw. auch genug von dem Resort. Ich muss dringend etwas Neues sehen und etwas erleben.

Meine Stingray Verletzung ist leider auch noch nicht wieder abgeheilt. Morgen am Sonntag gehts dann zurück nach Phuket Island. Dort werde ich mich in den nächsten Tagen im Uhrzeigersinn an der Küste „vorarbeiten“, bis ich im Nordwesten am Flughafen angekommen meine nächste Etappe mit einem Mietwagen fortsetzen werde.