Der letzte Tag

Heute heißt es Abschied nehmen von Wärme, Sonne und tropischem Grün. Der Abflug ist jedoch erst um 23:40h. Ich habe also noch den ganzen Tag. Da der Strand nur 2 Autominuten vom Hotel entfernt ist fahre ich kurz vor dem Frühstück noch zum Baden hin. Die Sonne taucht währendessen gerade hinter den Bergen auf. Da heute kein neuer Gast in mein Zimmer kommt, kann ich netterweise bis zum Abend alles im Zimmer lassen und dann nochmal eine Dusche nehmen. Ein bisschen fahre ich noch herum.Unter anderem mache ich einen Abstecher nach Eden Island, einer künstlichen Landaufspülung bei Victoria. Dort gibt es Luxuswohnungen mit Bootsanleger usw.dscn5779 dscn5777Die “One Hundred” Yacht, hier mit der Flagge von Katar, gibt es so ab 7,8Mio€ zu kaufen.dscn5786Auch einige Hochseeangelboote, überwiegend “Vereingte Arabische Emirate“, haben hier festgemacht.dscn5783Nach diesem kurzen Abstecher mache ich mich wieder auf zum Anse Indendance. Dort verbringe ich die meiste Zeit des Tages.dscn5768Auf dem Bild sieht man schön wie tief man in den weichen, fast weißen Sand einsinkt.dscn5765Am Abend zurück in Beau Vallon sind an der Strandpromenade diverse Zelte aufgebaut an denen man lokale Speisen und Getränke kaufen kann. Leider ist mein Restgeld nicht mehr so üppig dass ich dort hemmungslos zuschlagen kann. Es reicht aber noch für ein Essen und einen Toddy. Das ist der Wein aus gegorenem Palmsaft. Auf den Seychellen wird das Getränk auch Calou genannt. Es gibt ihn mit weniger und mit mehr Alkohol. Da ich noch zum Flughafen fahren muss entscheide ich mit für die “Light” Variante.dscn5797Als ich losfahre ist direkt am Ortsausgang eine Polizeikontrolle. Vermutlich verlassen einige das kleine Fest alkoholisiert. Ich werde zum Glück nicht kontrolliert, hatte ja aber auch nur ein kleines Glas “Toddy light” 🙂
Am Flughafen macht es den Eindruck, als ob die etwas überfordert sind den einen Flug um diese Zeit abzufertigen. Zum Abschied regnet es noch einmal heftig.
Im Flieger kann ich mir gleich nach dem “Boarding completed” eine freie Dreierreihe schnappen. Das reicht nicht um ganz ausgestreckt zu schlafen, aber es ist schon sehr angenehm sich fast ausgestreckt hinlegen zu können. Die ca. 9h Flug vergehen somit stressfrei. In Frankfurt noch einmal umsteigen und dann bei Nebel und Temperaturen kurz über dem Gefrierpunkt im Hamburg landen. Der Nebel ist sehr dicht und bis kurz über dem Boden, so dass eine automatisierte Landung durchgeführt wird. Leider ist mal wieder mein Koffer kaputt, aber die Reparatur bzw. den Austausch übernimmt ja die Lufthansa.


Ein kurzes Fazit :
Allein einen Uganda Roadtrip zu machen ist sicher nicht jedermanns Sache. Für mich war es eine interessante Herausforderung mit tollen Erlebnissen. Die Bevölkerung ist sehr freundlich und hilfsbereit und es gab keine Situationen in denen ich mich unsicher gefühlt habe. In der zur Verfügung stehenden Zeit habe ich nur 3 der 10 Nationalparks besuchen können und somit auch einige interessante Dinge auslassen müssen. Es ist ja aber immer so, dass man nicht alles sehen bzw. machen kann. Absolutes Highlight war natürlich das Gorilla Trecking, aber auch viele andere Tierbeobachtungen aus nächster Nähe waren toll.
Das Island Hopping auf den Seychellen war ideal um nach dem Roadtrip zu entspannen. Fast würde ich sagen, dass mir die kleine Insel La Digue am meisten zugesagt hat, weil dort alles noch etwas beschaulicher zugeht als auf den anderen Inseln und man bequem überall mit dem Rad hinkommt. Natürlich muss man sich darüber im Klaren sein, dass alles teurer ist als zuhause und die tollen Luxusresorts der Hochglanzbroschüren eine eigene Welt sind in die man mit normalem Budget nicht eintauchen wird. Dennoch ist es überall auf den Inseln sehr gepflegt und sauber. Die Bewohner der Seychellen sind auf jeden Fall auch umweltbewusster als z.B. auf den Malediven. Ebbe und Flut sollten bei der Urlaubsplanung ein Thema bei der Auswahl der Unterkunft sein. Beim strandnahen Schnorcheln darf man nichts besonderes erwarten.

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