Hati-Hati

Hati ist das indonesische Wort für Herz. Schilder mit Hat-Hati begleiten einen hier auf Bali ständig. In erster Linie wird das im Straßenverkehr für ACHTUNG! verwendet. Aber man verwendet Hat-Hati wohl auch für “bleib ruhig”, oder “bloß keinen Stress”.
Nur ein paar Kilometer von meinem Hotel entfernt ist das “Sacred Monkey Forest Sanctuary“. In dem Wald leben ca. 600 Langschwanzmakaken in 5 Gruppen. Die ausgewachsenen Affen sind ca. 1/2m groß (ohne den Schwanz, der meist länger ist als der Körper). Am Eingang ist Karte und eine große Tafel mit Verhaltensregeln für die Besucher.DSCN4276DSCN4204Die Affen haben keinerlei Scheu und springen auch schon mal auf die Besucher um z.B. eine Sonnenbrille zu stehlen, oder greifen in die Taschen, wenn dort etwas essbares vermutet wird. Von den Angestellten werden sie jedoch dreimal täglich mit Süsskartoffeln, Mais usw. gefüttert.DSCN4190 DSCN4207Ein Teil der Erwachsenen scheint morgens um 9Uhr noch sehr müde zu sein.

DSCN4239Als ich ein Baby von ganz nah fotografieren will läuft seine Mutter zügig auf mich zu. Ich ergreife die Flucht und gehe schnell ein paar Meter weg und dann ist auch wieder alles gut. Das ein verärgertes Männchen durchaus gefährlich sein, zeigt eindrucksvoll das Bild dieses gähnenden älteren Männchens.DSCN4217 KopieHier noch eine paar weitere niedliche Affenbilder.DSCN4235 DSCN4229Ein Bereich des Weges ist offensichtlich der Spielplatz der Halbstarken. Hier wird schon mal der “Ernstfall” geprobt.

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DSCN4248 DSCN4274Im Wald sind natürlich auch mehrere kleine Tempel.DSCN4258 DSCN4256 DSCN4269 DSCN4264Ebenfalls unweit des Hotel ist die Höhle Goa Gajah. Über dem Eingang eine Dämonenfratze. Drinnen ist nur ein einziger kleiner Raum mit zwei Schreinen. DSCN4289 DSCN4284 DSCN4288 DSCN4294Noch nie habe ich meine Tagespläne so dynamisch angepasst wie hier auf Bali. Ich fahre Richtung Nordküste und auf meinem Weg liegt der Tempel Pura Ulun Danu Bratan den ich am Anfang “ausgelassen” hatte. Unterwegs ein kurzer Stopp an einem Markt.DSCN4297 DSCN4298 Leider erwarten mich am Tempel auf dem Vulkan dicke Wolken und ein heftiger Regenguss. Als es fast aufgehört hat besichtige ich den Wassertempel der Shiva gewidmet ist. Gerade noch rechtzeitig wie sich etwas später herausstellt. Es ist Wochenende und ziemlich viele Besucher fotografieren was das Zeug hält.DSCN4305 DSCN4310 DSCN4312 DSCN4319Als ich die Anlage verlasse und kurz anhalte werde ich sofort von einem Polizisten aufgefordert weiterzufahren. Er erzählt etwas davon dass der indonesische Präsident hier gleich vorbeikommt. Mittlerweile ist Weltuntergangsstimmung. Es ist ganz dunkel geworden, blitzt und donnert und regnet was der Himmel hergibt. Alle 50m stehen Polizisten oder Soldaten am Straßenrand und es dauert nicht lange alle aufgefordert werden rechts ran zu fahren. Dann kommt tatsächlich ein große Kolonne mit dunklen Limousinen, begleitet von diversen Blaulichtfahrzeugen.IMG_1804War wohl tatsächlich der Präsident. Er wurde wohl nicht informiert, dass ich schon wieder weitergefahren bin 🙂 . Wegen dem Regen überspringe ich auch die als nächstes anstehenden Besichtigung des Wasserfalls und fahre direkt zum Hotel. Ca. 10km vorher hört der Regen auf.

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Route (ca. 84km)

Unterkunft

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