Pulau Penang

Die See ist heute etwas rauer und ich bin froh eine Schwimmweste anzuhaben. Die 400PS Überfahrt zum Festland klappt pünktlich und reibungslos. Am Terminal angekommen rufe ich meinen Parkplatzshuttle an und werde kurz darauf wieder als Sozius zu meinem Auto gefahren. Heute geht es wieder zurück an die Westküste.
Tagesziel ist Georgetown auf Pulau Penang. Das heißt ca. 350km Fahrt liegen vor mir. Wie sich am Ende herausstellt benötige ich dafür ca. 5h. Das liegt zum einen an der Serpentinenfahrt durch die Berge und zum anderen an der sehr gemächlichen Fahrweise der Einheimischen. Erfreulicherweise ist in den Bergen wohl kein Klima für Palmölplantagen. Lange Zeit führt die Strecke durch intakten Regenwald. mit großen Farnen und baumdickem Bambus.

Lebuhraya Timur-Barat
Lebuhraya Timur-Barat

IMG_1471Unterwegs sehe ich zu meiner Überraschung vermehrt Schilder am Straßenrand, die auf kreuzende Elefanten hinweisen. Ein Schild weist sogar auf Tapire hin. Leider begegne ich keinem von beiden. Es ist kaum Verkehr auf der Strecke und somit eine entspannte Fahrt.

Elephants crossing
Elephants crossing

Der Anblick der Moscheen ist für mich noch ungewohnt. Ich komme nicht drum herum immer wieder mal von ihnen zu fotografieren.

Masjid Terengganu
Masjid Terengganu

Endlich in Georgetown angekommen kümmere ich mich noch um einige Dinge und spaziere dann durch die Altstadt, die übrigens auch zum Weltkulturerbe gehört.IMG_0011

Yap Temple
Yap Temple

In der Stadt haben sich an den Wänden viele Street Art Künstler verewigt und es gibt sogar Karten die zeigen wo man was finden kann.

Street Art Map
Street Art Map

IMG_0017 IMG_0019Das Autofahren hier in Georgetown selbst ist etwas anstrengend, da die vielen Zweiradfahrer von links, von rechts und von überall vorbeiwuseln. Das Überqueren der Straße als Fußgänger gehört jedoch wohl zu den größten Herausforderungen der Reise, und das nicht nur weil man immer an den Linksverkehr denken muss. Hier noch ein örtlicher Schulbus.IMG_0020Gegen 18:30h werden auf den Straßen diverse Garküchen aufgebaut. Ich gönne mir ein paar Lok Lok Spieße. Jeder dieser Spieeß hat eine Farbmarkierung, die einem Preis entspricht und man bedient sich einfach selbst. Die kalten Spieße taucht man nach Belieben in kochendes Wasser und Sossen zum Dippen stehen auch zur Verfügung. Am Ende gibt man die leeren Spieße dann vor dem Bezahlen ab. Ich hatte vier Spieße für nur etwas mehr als einen Euro.

Lok Lok ... lecker
Lok Lok … lecker

Anschließend gab es noch eine schmackhafte Suppe mit Mee Nudeln. Allein das Zuschauen bei der Zubereitung ist schon ein Erlebnis. In der Rooftop Bar des Hotels lasse ich den Abend mit einem Tiger Bier ausklingen.

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Route (ca. 360km)
Unterkunft

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