Pulau Perhentian Besar

Der Tag beginnt “natürlich” mit einem Bad im Meer. In den Bäumen vor meinem „Chalet“ ist bereits eine Familie Brillenlanguren in Gange. Echt putzige Kerlchen. Man kann sich ihnen so auf 3-4m nähern, bevor sie das Weite suchen.IMG_1449Nach dem Frühstück am Strand folgt ein Ausflug über die Insel. Angeblich ist es möglich einen Rundweg auf der Insel zu wandern, der durch zwei Dschungelabschnitte unterbrochen am Strand entlangführt. Der erste und kurze Dschungelabschnitt ist schon mal länger als ich erwartet habe. Ich komme in der Tuna Bay wieder an den Strand und wandere weiter, bis es nicht mehr weiter geht. Wenn es hier einen Eingang in den Dschungel gibt, dann kann ich ihn nicht entdecken. Von wegen Rundweg.
An diesem Strand mache ich ein Badepause. Ich fühle mich ein bisschen wie Robinson C., da ich den Strand ganz für mich allein habe.

...lonesome beach... …lonesome beach…

IMG_1437 IMG_1434Schon beim Anlegen der Tauchermaske werde ich von Fischen umzingelt. Bleibt man länger ruhig stehen, dann wird man auch schon etwas angeknabbert.IMG_1445Nur wenige Meter vom Strand entfernt beginnt bereits ein für mich scheinbar intaktes Riff mit lebenden Korallen, Anemonen und natürlich allerlei Fischen in bunten Farben und vielen Größen. Es ist ein tolles Erlebnis Gast dieser Unterwasserwelt zu sein. Ich sehe auch viele Clownfische („Nemos“), die ihre Anemonen beschützen.
Auf dem Rückweg muss ich leider die Erfahrung machen, dass man als Single für das Wassertaxi den doppelten Preis zahlen muss. Da ich nicht noch einmal durch den Dschungel wandern möchte zahle ich die überschaubaren 10 Ringit (2,5€). Ich versuche anschließend noch erfolglos eine Schnorcheltour für den Nachmittag zu buchen, aber auch hier hat man als Single schlechte Karten. Dafür liegt das Minimum sogar bei 3-4 Personen.
Beim Schnorcheln in der „hauseigenen“ Bucht begegne ich dann erneut dem Hai. Es ist ein ca. 1m langer Schwarzspitzen Riffhai und ich bin nur 2m von ihm entfernt. Den Versuch ihm zu folgen muss ich nach wenigen Metern aufgeben. Bei einem späteren Schnorchelgang begegne ich ihm dann allerdings noch einmal. Außerdem kann ich einem Stingray Rochen mit knallblauen Punkten eine kurze Weile folgen bis er sich in eine Felsspalte zurückzieht.
Auch ohne spezielle Schnorchel Hot Spots anzufahren gibt es hier einiges unter Wasser zu erleben. Mein nachmittäglicher Strandschlaf wird von Lärm auf den Blechdächern der Hütten gestört. Eine Horde von 10-12 Brillenlanguren zieht durch das Resort, frisst die frischen Blätter der Pflanzen und verschwindet wieder.

Snack im Coral View Island Resort Snack im Coral View Island Resort

IMG_1455Morgen früh um 8Uhr geht es dann bereits wieder zurück auf das Festland. Ansonsten bestünde auch die Gefahr sich an das Nichtstun in der Hängematte zwischen den Palmen am Strand zu gewöhnen. Achtung : Suchtgefahr 🙂 !IMG_1467

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