Playa del Carmen

Heute geht es zurück von Merida an die Karibikküste, nach Playa del Carmen. Das sind leider über 300km am Stück bei erlaubten 90 bis max. 110km/h. Ich verlasse Merida über den Paseo de Montejo. Dort steht das Monumento a la Patria mit diesem netten Herren.

Monumento a la Patria


In der Stadt sind oft recht ansehnliche Fassaden unmittelbar neben renovierungsbedürftigen zu sehen.

Calle 57 / Calle 66

Die Fahrt ist weniger interessant. Durch das Grundwasservorkommen in dem porösen Kalkstein ist hier eigentlich alles das ganze Jahr üppig grün bewachsen, und rechts und links neben der Strasse beginnt gleich der Urwald. Ich fahre also endlos lange geradeaus, sehe nichts und bin quasi allein unterwegs.

Kantunil – Cancun (Toll Road)

Einzige Abwechslung ist die erste Mautstelle. Hier bezahle ich 152 Pesos für die verbleibenden 170km bis Cancun. Circa 70km vor Cancun taucht plötzlich eine neue Zahlstelle auf, an der für die letzten 70 km noch einmal 265 Pesos bezahlt werden müssen. Ich bin sprachlos. Das ist wie legaler Straßenraub. Nicht nur, dass das viel zu teuer ist für die kurze Strecke, sondern es gibt auch keine Alternative und ausserdem hieß es vorhin ja “…bis Cancun” Man kann an dieser Stelle auch nicht abfahren von der Autobahn. Vermutlich brauchen sie das Geld für das neue Autobahnteilstück nach Playa del Carmen, das gerade im Bau ist, und haben kurzer Hand diese Zahlstation zur Finanzierung “hinzugefügt”. Durch eine kurze Unaufmerksamkeit verpasse ich dann auch noch die richtige Abfahrt und muss einen Umweg fahren, der mich eine weitere 1/2h kostet. Am frühen Nachmittag komme ich dann in Playa del Carmen an.

Hotel Hacienda del Caribe

Die Wettervorhersage hatte eine 90% Regenwahrscheinlichkeit für den Nachmittag angesagt. Es ist aber zum Glück recht sonnig und ich verbringe die Zeit bis zum frühen Sonnenuntergang am Strand. Ein paar Bilder vom Ort folgen im nächsten Post.

Calle 10 Norte

In der “5th Avenue” des Ortes (Quinta Avenida) finden sich über Kilometer unzählige Bars, Restaurants und Shops und am Abend ist es voll wie an einem verkaufsoffenen Sonntag zuhause. Zum Glück habe ich mich erst umgeschaut und dann was gegessen, denn während ich zum Essen war fing es dann doch an heftig zu regnen.

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Route (ca. 380 km)
Unterkunft

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