Viva Catalunyna

Als erstes spaziere ich durch das Barri Gotik, das älteste Stadtviertel Barcelonas, in dem ich auch wohne. In den verwinkelten Gassen gibt es unzählig viele Geschäfte, Bars und Restaurants. Am ersten Tag hatte ich noch das Gefühl, dass man sich hier verlaufen könnte. Mittlerweile finde ich mich aber bereits gut zurecht.

Zufällig entdecke ich den imposanten Innenhof der Kathedrale. Hier hat auch eine Schar Gänse ihr Zuhause.

Interessant auch die Wasserspeier. Jeder ist eine andere Figur. Erst auf dem Foto fällt mir auf, dass der linken Figur der Kopf fehlt. Hoffentlich ist der niemandem auf den Kopf gefallen.

Vom Restaurant im 9ten Stock des Kaufhauses Corte del Inges gibt es nicht nur einen guten Blick über die Placa de Catalunya, sondern am Horizont ist auch die interessante Silhouette des MNAC und des 136m hohen Torre Telefonica zu sehen. Der interessante Fernsehturm wurde zur Olympiade 1992 fertiggestellt.

Placa de Catalunya

MNAC und Torre Telefonica

Bevor es mit der Metro zum Strand nach Barceloneta geht, hier noch einmal Impressionen vom Markt La Boqueria.

Zum Strand gibt es nicht viel zu sagen. Ein leicht grobkörniger Sand, der nicht überall kleben bleibt, glasklares Wasser und sanft abfallender Strand ohne Steine. Das Wasser ist für meine Verhältnisse schon etwas zu kalt. Ich war zwar baden, aber nach einer gewissen Zeit wird’s dann doch frisch.
Gegen Abend dann noch etwas Gaudi. Ich besuche das Palau Güell, dass Gaudi für seinen Gönner Güell entworfen hat. Es gehört mittlerweile zum Unesco-Weltkulturerbe. Erstaunlich ist wie so etwas Ende des 19ten Jahrhunderts bei der Detailvielfalt in einer Bauzeit von nur 4 Jahren fertiggestellt wurde. Von Keller bis zum Dach wurde gestalterisch nichts vernachlässigt. Selbst die Schornsteine bzw. Abluftkamine wurden von Gaudi individuell gestaltet.

Palau Güell

Auffällig ist die Polizeipräsenz in der Stadt. Egal wo man ist, fahren Streifen mit Motorrad oder PKW herum. Die machen es den fliegenden Händlern, die ich anfangs schon mal erwähnt hatte, nicht gerade leicht. Mit ein paar Tapas und einem Bier beende ich den Tag. Vor einigen Restaurants sind selbst abends um 10 noch Schlangen von Leuten, die auf einen Platz warten.

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