Îlot Gabriel

Um 9:00h geht es heute mit dem Katamaran zur Îlot Gabriel, etwa 11km nordöstlich von Cap Malheureux. Vorher entdecke ich noch diesen Kameraden in der Kokospalme vor der Terrasse.

img_0672Großer Madagaskar-Taggecko

Vor dem Betreten des Bootes werden alle Schuhe eingesammelt, und dann verlassen wir, zunächst mit Motorkraft, den Hafen von Grand Baie. Etwas weiter draußen werden die Segel gehisst und es geht auch ordentlich zur Sache. Wer vorne am Bug sitzt bekommt nicht nur einmal eine unfreiwillige Dusche.

img_0699Coral Belle am Gunner’s Coin

Einem Passagier bekommt das nicht so gut und er muss schon auf halber Strecke von den Kotztüten Gebrauch machen. Die aufgewühlte See verlangt dem Kapitän einiges ab, als er durch die schmale Fahrrinne im Riff steuern muss. Zum Glück setzen wir nirgendwo auf.

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Nach ca. 1,5h erreichen wir die Insel und setzen mit einem kleinen Schlauchboot über. Durch die vorgelagerte Riffkante ist das Wasser rund um die Insel ruhig und sehr warm.

img_0711Îlot Gabriel

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Mein Schnorchelausflug wird mir von einigen Fischen vermiest, denen es wohl nicht gefällt, dass dumme Touristen im Revier herumschwimmen. Ich werde mehrfach attackiert und zweimal so in den Fuß gebissen, dass es ein wenig blutet. Blöde Fische. Es handelte sich dabei um Drückerfische, die spitze scharfe Zähne haben und wohl häufiger Taucher attackieren, die in Ihr Revier oder in ihr Brutgebiet eindringen.

Nach dem Landaufenthalt gibt es Barbecue an Bord.  Bier, Rum usw. werden natürlich auch serviert.

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Auf der Rückfahrt stoppen wir noch zum Schnorcheln in einer Bucht. Erinnert mich etwas an den Film “Open Water 2”, wo alle von Bord gehen und dabei vergessen haben die Badeleiter ins Wasser zu lassen. Wäre hier das gleiche, man hätte keine Chance zurück an Bord zu kommen. Ein paar Stücke Brot im Wasser und gleich befindet man sich inmitten vieler hungriger Fische, die es jedoch diesmal nur auf das Brot abgesehen haben.
Ein schöner Ausflug zum Ausklang. Im Hafen von Grand Baie sind auch die Boote der Hochseeangler zurück und die Angler präsentieren stolz Ihren Fang. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man solche beeindruckenden Tiere wie diesen Marlin töten kann, nur um eine weitere Trophäe bzw. ein Foto zu haben. Essen wird der Tourist den Fisch wohl kaum und auf den Verkauf ist er auch nicht angewiesen.

img_0747Grand Baie

Um 20:00h holt mich mein Taxi zum Flughafen ab. Ist eine gute Stunde Fahrtzeit von Pointe aux Canonniers, da man auf Mauritius nicht so schnell fährt. Wo 110km/h erlaubt sind fährt man ohne erkennbaren Grund auch schon mal nur 60km/h. Um 23:00h startet dann mein Flieger Richtung Heimat, unterbrochen durch eine Landung in Dubai.

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