On the Beach

Es ist Wochenende. “Mein” Strand bei Mont Choisy wird dermaßen überfüllt sein, so dass ich, in der Hoffnung eine ruhige Ecke zu finden, zunächst die umliegenden Strände westlich und östlich checke.

Trou aux biches

So sehen auf meinem Weg die mauritianischen Bushaltestellen aus.

Bus Stop

Letztendlich bleibe ich in Pereybere hängen und verbringe einen faulen Nachmittag am Strand, wo ich mir nach kurzer Zeit einer der begehrten Schattenplätze unter einer der Kokospalmen sichern kann.

Pereybere

Etwas befremdlich empfinde ich es, wenn Frauen bei der Hitze in bodenlanger, schwarzer Burka, die nur einen Sehschlitz frei lässt, am Strand auftauchen, oder langarmig/-beinig und mit Kopftuch baden gehen. Beides ist allerdings auch hier die Ausnahme. Hier auf der Insel sind jedoch ohne Zweifel sehr viele Glaubensrichtungen vertreten.
Auf meinem Rückweg entdecke ich in Grand Baie einen kleinen Menschenauflauf. Neugierig halte ich an um zu sehen, was es dort gibt. Es ist der lokale Fischmarkt auf dem unter freiem Himmel an ein paar Tischen die Fische verkauft werden, die von den Fischern gerade mitgebracht worden sind. Hört sich ja erstmal toll nach Frische an.

Fischmarkt Grand Baie

Beim Anblick der hygienischen Verhältnisse sträuben sich einem aber die Nackenhaare. Unzählige Fliegen, und andere hygienische Katastrophen, ganz abgesehen von der fehlenden Kühlung bei geschätzten 30°C. Auch die Zubereitung der Lebensmittel in den kleinen mobilen Garküchen ist sehenswert.

Streetfood

Nach einem kurzen Shoppingausflug in den wirklich erstklassigen, großen, lokalen Supermarkt “Super U” stoppe ich noch am Strand von Mont Choisy. Hier fahren gerade Busse die Scharen von Leuten wieder weg und dennoch ist weiterhin sehr viel los. Offensichtlich scheint es auch so üblich zu sein den Müll einfach liegen zu lassen. Am nächsten Morgen kommt ja wieder die Putzkolonne für den Strand. Zur Strafe versteckt sich die Sonne zum Sonnenuntergang hinter den Wolken. Überall an den Stränden fahren diese Eiswagen herum die mit auf die Dauer nervtötenden Melodien lautstark auf sich aufmerksam machen.

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Route (ca. 57km)

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