Cape of good hope

Heute geht es von Kapstadt aus durch Camps Bay und Hout Bay zum Kap der guten Hoffnung. Ich fahre schon kurz vor 8 los und die Orte erwachen erst so langsam.IMG_2758Eigentlich wollte ich über den Chapmans Peak Drive zum Cape Point fahren. Das soll eine der schönsten Küstenstraßen weltweit sein. Kurz vor Beginn der Straße dann ein Hinweis darauf, dass diese “CLOSED” ist.IMG_2773Das ist nicht nur sehr schade, sondern bringt auch meinen ganzen Routenplan mal wieder durcheinander. Anstatt an der Küste entlang muss ich nun quer “durch” den Berg und fange somit die geplante Route von hinten an. Zuerst kommt Muizenberg. Sehenswert sind hier die bunten Strandhäuschen. Dummerweise trennt eine Bahnlinie den Strand ab und ein direkter Zugang ist ohne weiteres nicht zu entdecken.IMG_2775Der nächste Stopp erfolgt in Simons Town. Hier lebt eine Kolonie Brillenpinguine. Pinguin müsste man sein. Den ganzen Tag faul am Strand in der Sonne dösen.IMG_2778Einige junge Pinguine haben noch teilweise Ihren Babyflaum, was manchmal sehr lustig aussieht.IMG_2786Es geht weiter in den Table Mountain National Park. Eine einzigartige, sich verändernde Vegetation begleitet mich zum vermeintlich südlichsten Zipfel Afrikas, dem Cape of Good Hope. In Wirklichkeit ist jedoch das Kap Agulhas der südlichste Punkt und zugleich auch die Grenze zwischen atlantischem und indischem Ozean. Das ist ca. 140km östlich vom das Kap der guten Hoffnung und ca. 50km südlicher.IMG_2874 IMG_2823Unterwegs warnen an jedem Rastplatz Schilder vor den Baboons (= Paviane). Auf dem Cape Point Parkplatz taucht dann auch tatsächlich auf einmal ein Pavian auf. Hier in Südafrika sind es vorwiegend Bärenpaviane denen man begegnet.IMG_2806Mit dem Respekt der Touristen zieht er unbeirrt seine Runde und verschwindet wieder. Als er etwas später noch einmal wieder kommt läuft er mitten durch die Touristen und entscheidet sich plötzlich für die Umhängetasche einer Frau. Trotz heftiger Gegenwehr der erschrockenen Frau gelingt es Ihm, ihr etwas Essbares zu entreißen und zu verschwinden. Auf dem Weg zum Kap der guten Hoffnung dann am Wegesrand eine Straußenfamilie beim “Imbiss”. Auf dem Bild nur der Vater. Es lässt sich nicht mehr leugnen. Ich bin in Afrika.IMG_2837IMG_2853 Der Rückweg führt mich fast ununterbrochen am Ozean entlang. Vorbei an Orten mit den Namen “Strand“, “Kleinmond” oder “Fishhaven” bis nach Hermanus. Für die Whale Watching Tour am Nachmittag ist es leider bereits zu spät,IMG_2886Die Unterkunft liegt etwas außerhalb vom Zentrum am Westcliff. Direkt gegenüber vom Guest House ist Fick’s Pool. Keine Ahnung wo der Name herkommt. Es handelt sich dabei lediglich um einen Gezeitenpool, der jedoch nicht sehr einladend aussieht.

——-——–<<<<<<<<<<<——-—-— ZUSATZINFORMATIONEN und LINKS —-———–>>>>>>>>>>>———-——
Route (ca. 260km)
Unterkunft

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