Οροπέδιο Λασιθίου & Σπιναλόγκα

Der letzte Tag. Ich gehe auf meinem Weg zum Bäcker einen kleinen Umweg durch die Gassen der Altstadt von Malia.

img_2398Altstadt Malia

img_2403Altstadt Malia

Nach dem Frühstück fahren wir ins Landesinnere Richtung Οροπέδιο Λασιθίου (Lasithi Hochebene). Hier auf ca. 830m Höhe befindet sich ein Plateau mit fruchtbarem Ackerland umrandet von Bergen. Ich hatte ein Hochplateau irgendwie mit einer erstklassigen Aussicht über die Insel oder bis zum Meer in Verbindung gebracht. Beides war leider nicht der Fall.

img_2411Lasithi Hochebene

img_2408Windmühlen am Ambélos Pass

In dem Ort Ψυχρό (Psychro), der südlich an dem Plateau liegt, gibt es auf ca. 1000m Höhe die Höhle Dikteon Andron. Hier soll Zeus geboren worden oder aufgewachsen sein. Ein steiler, holpriger Weg führt hinauf zur Höhle. Bei den für norddeutsche Verhältnisse sommerlichen Temperaturen ist der Aufstieg schon ziemlich anstrengend. Gebrechliche, aber auch faule Touristen können den Weg bequemer auf dem Rücken eines Esels zurücklegen. Das möchte ich den armen Tieren aber nicht zumuten zumal ich ja auch keines der beiden Kriterien erfülle. Oben angekommen muss man 4€ Eintritt zahlen und steigt dann hinab in eine feuchte, angenehm kühle Höhle mit herrlichen Stalagmiten und Stalagktiten.

img_2413Höhleneingang

img_2418Dikteon Andron

Wo man hinunter steigt muss man meist auch wieder hinauf. Ungezählte, steile Stufen beenden also den Höhlenbesuch. Die zweite Etappe an diesem Tag führt uns nach Plaka, einem kleinen Küstenort nördlich von Agios Nikolaos. Wir verlassen die Lasithi Hochebene Richtung Osten und fahren durchs Gebirge zur Küste. Hätte ich gewußt, dass die nächsten 40km keine Tankstelle kommt, dann hätte ich vorher noch getankt. Die Tanknadel ist schon unterhalb von Reserve und ich rechne damit jeden Augenblick liegen zu bleiben. Glücklicherweise erreichen wir noch rechtzeitig eine der wenigen am Sonntag geöffneten Tankstellen, bevor wir unsere Reise enstpannt fortsetzen können. Nur ca. 750m vom Strand entfernt liegt die kleine unbewohnte Insel Σπιναλόγκα (Spinalonga) im Golf von Mirabello. Die Insel diente von 1903 bis 1957 als Leprastation und ist heute unbewohnt.

img_2439Spinalonga

Wir nehmen in einem Restaurant direkt am Meer und mit Blick auf Spinalonga einen kleinen Imbiß zu uns. Der Blick ist wie aus einem Werbeprospekt der griechischen Tourismusbehörde.

img_2455Blick auf Spinalonga

Unseren Besuch beenden wir mit einem herrlich erfrischenden Bad im Meer. Hier muß man keine Angst haben sandige Füße zu bekommen. Die Steine am Strand sind ca. faustgroß. Zurück im Hotel noch ein Bad im Pool und ein letztes Abendessen in “unserem” Restaurant Milos.
Morgen geht es bereits um ca. 6 Uhr zurück zum Flughafen. Hoffentlich reicht das restliche Benzin noch. Da der Wagen mit leerem Tag zurückgegeben wird wäre jeder Liter ein Gewinn für den Vermieter. Bei dieser Regelung gewinnt eigentlich immer der Vermieter.

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Route
Lasithi Hochebene
Psychro Höhle
Spinalonga 
Taverna Milos

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