Waimea Canyon

Zuerst natürlich, nach einem Sonnenaufgang am Strand, das morgendliche Bad im Pazifik. Nicht nur das werde ich Zuhause vermissen.

Blick vom Hotelstrand

Überall im Strand sind Krebse vergraben, die sofort in Ihren Löchern verschwinden, wenn man sich bewegt und erst wieder herauskommen, wenn sie glauben, dass die Luft rein ist.

Pallid Ghost Crab

Heute mache ich mich auf in Richtung Nordwesten zum Waimea Canyon. Auf dem Weg dorthin ein kurzer Besuch an einem schwarzen Strand.

Strand bei Russian Fort Elizabeth

Unterwegs begegne ich auch Google Streetview bei der Arbeit.Mark Twain soll wohl mal gesagt haben, dass der Waimea Canyon der Grand Canyon des Pazifik ist. Ein direkter Vergleich ist sicher nicht möglich. Der Waimea Canyon ist zum großen Teil üppig bewachsen und deutlich kleiner, dennoch ist es ein grandioser Ausblick. Die zweidimensionalen Fotos können den Eindruck natürlich nicht annähernd wiedergeben.

Aussichtsplattform Kokee Road

Mittlerweile bin ich auch schon Serpentinenexperte und “jage” durch die Kurven. Die langsamen, meist asiatischen Touristen, fahren oft rechts ran um mir Platz zu machen. Auch hier fahre ich mal wieder bis ans Ende der Straße. Dort gibt es erneut einen grandiosen Ausblick in eine Schlucht der Na Pali Coast. Der Aussichtspunkt liegt in 4000ft Höhe (ca. 1220m).

Blick von Kokee Rd auf Na Pali Coast

Der Mount Waialeale, der zweithöchste Punkt der Insel (1569m) , den man von hier sehen kann ist einer der niederschlagsreichsten Orte der Welt. Im Durchschnitt fallen hier über 11m Regen pro Jahr. Im Maximum sogar bis zu 17m. Kiel hingegen kommt nur auf 0,75m pro Jahr.Es müßte in Kiel also 15mal so viel regnen um auf den Wert zu kommen.

Ende Kokee Road

Auf dem Rückweg ist ein Teil der Strecke schon in den Wolken. Ich fahre zum ersten Mal auf einer Straße durch die Wolken, es regnet und ich empfinde es richtig kühl, weil ich mich mittlerweile gut akklimatisiert habe und Temperaturen knapp oberhalb von 20°C schon als frisch empfinde. Das Klima ist auf den Hawaiianischen Inseln wirklich sehr angenehm, da es tagsüber nicht so schwül ist und nachts angenehm auf ca. 23°C abkühlt. Nach 1 bis 2km
“Deutschlandwetter” scheint dann auch schon wieder die Sonne.
Auf dem Rückweg schaue ich mir noch das Eine oder Andere an, dann beschließe den heutigen Tag wie ich Ihn begonnen habe, mit einem Bad im Meer.

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 Waimea Canyon

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