Die Keys

Heute geht es auf einer Strecke von ca. 290 km runter zu den Keys. Das sind über 200 Koralleninseln (East, West), verbunden durch eine einzige Straße und diverse bis zu 11 km lange Brücken. Oft ist es nur die Straße, die kilometerweit nur weniger Meter über dem Meer zur nächsten Insel führt. Höhere Brücken gibt es nur dort, wo auch Schiffe durchfahren müssen. Auf den Keys ist natürlich alles geprägt vom Fischen, Tauchen und allem was mit Wasseraktivitäten zu tun hat. Es gibt hier wohl niemanden, der nicht mindestens ein Boot hat.

Ein echt wirkender „Plastik“-Hai (Wahoos/Isla Morada)

Angefangen mit Key Biscayne, über Key Largo, Isla Morada, Long Key, Vaca Key, Summerland Key, etc. etc. führt mich mein Weg bis zum südlichsten Punkt des Festlands der USA: Key West. In der kleinen Stadt (ca. 22000 Einwohner) ist auch mein Hotel.

Brauner Pelikan

Von Key West sind es nur noch 145 km bis Kuba. Es ist der „Southernmost Point“ der USA. Zu beachten ist das „Continental“ vor U.S.A., denn der südlichste Zipfel von Big Island/Hawaii liegt noch ca. 5,5 Breitengrade südlicher.

Southernmost Point

In Key West fährt man auch schon mal mit dem Lambo los, um noch eben etwas im Food Store zu kaufen.

Food Store Duval / Ecke Virginia

Jeden Abend wird am Mallory Square der Sonnenuntergang zelebriert. Hunderte von Leuten versammeln sich auf dem Platz und auf den Balkonen der umliegenden Häuser, um den „schönsten“ Sonnenuntergang zu erleben. Rundherum tummeln sich Kleinkünstler und Souvenirhändler. Der tägliche Sonnenuntergang ist schon fast ein kleines Volksfest. Offensichtlich fand heute hier auch ein Speedbootrennen statt. Zum Spaß donnerten die Speedboote abends noch mit wirklich ohrenbetäubenden Lärm und atemberaubender Geschwindigkeit weniger als 100 m von Ufer entfernt vorbei.
Die Duval Street ist das abendliche und nächtliche Zentrum von Key West. Neben der Hemingway Bar „Sloppy Joes“ gibt es dort unzählige andere Bars, Restaurants und Souvenirläden.

Sloppy Joes Bar

Außer Las Vegas ist dies einer der wenigen Orte, wo in Amerika in der Öffentlichkeit Alkohol getrunken werden „darf“, was natürlich auch entsprechend ausgenutzt wird.
Ein Stromausfall setzte plötzlich die ganze Stadt ins Dunkel. Die Gelassenheit dabei lässt darauf schließen, dass das wohl öfter mal vorkommt. Nur ein paar Bars mit Notstromaggregat feierten ungestört weiter, die anderen harrten aus. Nach einer halben Stunde wurde es dann wieder hell.

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