Death Valley

Heute geht es wieder zurück nach Kalifornien, jedoch nicht ohne einen Abstecher zum legendären “Welcome to Las Vegas”-Schild. In meinem Fall heißt es jedoch bereits wieder “Goodbye Las Vegas”.

Las Vegas

Ein kurzer Abstecher in die Freemont Street im alten Downtown Las Vegas ist aber noch drin.

Las Vegas Blvd / Fremont Street

Fährt man durch Vegas, dann kommt man natürlich auch an manchen der vielen Wedding Chapels vorbei.

Wedding Chapel

Die heutige Tour ist mit ca. 741km sehr lang. Ich lasse Vegas hinter mir und fahre Richtung Death Valley. Eine der trockensten Gegenden der Welt.Es ist gelinde gesagt recht wenig Verkehr hier. Teilweise fahre ich über eine Stunde ohne ein Auto, ein Haus oder irgendein Lebewesen zu sehen.Zum Glück haben wir erst Ende März. Die Temperaturen liegen bei angenehmen 25°C bis 30°C. Im Gegensatz zu den hier Anfang Juli schon gemessenen Temperaturen um die 57°C also relativ kühl. In Anbetracht der Einsamkeit wünscht man sich dann sicher keine Autopanne zu haben und genügend Wasser im Gepäck. Ständig bewohnt wird das Tal nur von einer Kolonie Shoshone-Indianern. Lediglich in der Nähe der Sehenswürdigkeiten des Death Valley trifft man auf andere Menschen.
Zu diesen Sehenswürdigkeiten gehören z.B. das Badwater Basin, der tiefste Punkt der USA (85,5m unter Meeresspiegel), Dante’s View in 1700m Höhe, der Zabriskie Point, …

Badwater Basin

Zabriskie Point

Eine sehr abwechslungsreiche Gegend. Schneebedeckte Berge, Salzseen, Dünen,Wüste.

Ein Mysterium sind die wandernden Felsen auf der sogenannten Racetrack Playa. Die bis zu 350kg schweren Felsblöcke “wandern” teils gerade und teils aber auch nicht. Manche sogar gegen die leichte Steigung des Bodens. Die Ursache ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Es gibt nur Theorien dazu. Am plausibelsten klingt, dass eine besondere Kombination aus Eis und Wind die Bewegungen verursacht. Da feste Kamerainstallationen oder zu bestimmten Jahreszeiten sogar der Zutritt in dem Bereich des Naturschutzgebietes nicht erlaubt ist, wird es wohl immer ein bisschen ein Mysterium bleiben.

Nach vielen Stunden in der Wüste ist man froh wieder erste Häuser und sonstige Anzeichen der Zivilisation zu sehen. Ich übernachte im unspektakulären Bakersfield.

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